

Seit acht Jahren bin ich als freier Mitarbeiter zweier Medienhäuser in der Region unterwegs. Infolge zahlloser Termine war ich somit bei vielen Veranstaltungen, Versammlungen und sonstigen Anlässen vor Ort. Acht Jahre die mein bisheriges Leben wesentlich prägten. Neben vielen erfreulichen Anlässen im feierlichen Rahmen, blieben aber besonders die traurigen und mitreißenden Schicksalsschläge von Mitmenschen in Erinnerung. Außerordentlich berührt haben mich zum Beispiel die Gespräche mit Zeitzeugen die den zweiten Weltkrieg miterlebt haben.
Alles über St. Margaretha wissen
Pfarrer Joseph Thuruthumaly und Sebastian Spörrer erstellen 52-seitigen Kastler Kirchenführer
Kastl. (stg) Die Pfarrei Kastl besitzt nun erstmals einen Kir- chenführer. Pfarrer Prof. Dr. Joseph Thuruthumaly und Sebastian Spörrer haben zusammen mit Hans Walter ein Schriftstück erstellt, das auf 52 Seiten die Kirche St. Margaretha und die gleichnamige Pfarrei vorstellt. Beim Pfarrfest stellten sie jetzt das Werk der Bevölkerung vor.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Max Kirchberger bezeichnete den Kirchenführer als ein sehr gelungenes Werk, worauf man Stolz sein könne. Er erinnerte daran, dass man sich über ein mögliches Erstellen eines solchen Führers schon länger Gedanken gemacht habe, die ganze Sache aber erst vor wenigen Monaten aktuell geworden sei.
Er dankte in diesem Zusammen- hang ganz besonders Pfarrer Joseph Thuruthumaly und Sebastian Spörrer, die gemeinsam den Inhalt zu- sammengestellt und bearbeitet haben, sowie Hans Walter, der für die zahlreichen Bilder und das gedruckte Layout verantwortlich zeichnet.
Weiterhin ging Kirchberger auf den umfangreichen Inhalt ein. Ausführlich wird die Geschichte der Pfarrei beschrieben. Dabei werden auch alle bisherigen Geistlichen aufgelistet. Weiterhin werden die Heiligenfigu- ren, Bilder und der Kreuzweg ge- nannt. Einen Platz im Heft fanden auch die 14 Nothelfer. Informationen gibt es zudem über die Kanzel, die Orgel und die Glocken der Pfarrkirche.
Kapitel für Flurdenkmäler
Ein umfangreiches Kapitel nehmen die Filialkirche und die Kapellen ein. Ihnen schließen sich die Feldkreuze und religiösen Denkmäler in der Pfarrei an. Pfarrer Joseph Thuruthumaly schloss sich mit mehreren Worten an seinen Vorredner an. Nachdem sich in den vergangenen Jahren niemand dazu bereit erklärt hatte, einen Kirchenführer für Kastl zu gestalten, dachte er sich, in diese Richtung einen Versuch zu unternehmen.
So fing er im vergangenen Jahr an, Materialien zu sammeln und zu lesen. Sebastian Spörrer und Kirchen- pfleger Manfred Kugler haben viele Bücher und Schreiben zusammengetragen und ihm vorgelegt. Zudem habe er zahlreiche ältere Leute befragt, berichtete der Seelsorger. Im Februar sei das erste Manuskript fertig gewe- sen, so der Geistliche. Monika Praller, Mitarbeiterin im Pfarrbüro, schrieb es in den Computer. Diese Ausfertigung hat Sebastian Spörrer verbessert und korrigiert.
Eine frohe Nachricht war es für den Seelsorger, dass Hans Walter bereit war, unentgeltlich die Bilder für den Kirchenführer zu machen. Den Druck wickelte ebenfalls Hans Walter zusammen mit der Druckerei Stock in Eschenbach ab. Sein herzlicher Dank galt allen, die am Entstehen dieses Buches beteiligt waren, vor allem für die unentgeltliche Arbeit, die sie alle geleistet haben.
1500 Exemplare
Abschließend gab er zu verstehen, dass er sich wünscht, alle Pfarrangehörigen würden den Kirchenführer lesen. „Wenn jemand in der Pfarrei beim Studium dieser Lektüre etwas mehr Liebe und Zuneigung zu unserer Pfarrkirche und Pfarrei findet, werde ich mich sehr freuen und dem barmherzigen Gott dafür danken“, erklärte Pfarrer Thuruthumaly.
Gedruckt wurden insgesamt 1500 Exemplare. Erhältlich ist der Kirchenführer für 3,50 Euro im Pfarrbüro. Weiterhin wird er auch am Schrif- tenstand in der Pfarrkirche aufgelegt.
(Quelle: Der Neue Tag)

„Playboy“ bringt Kastler groß raus
NT-Mitarbeiter Hans Walter steuert zwei Fotos für Reportage über
24-Stunden-Mofarennen bei
Kastl. Einmal für den „Playboy“ posieren – davon träumen nicht wenige junge Frauen. Jetzt ist in dem Männer-Magazin mit Hans Walter aus Kastl ein Mann aus der Region vertreten. „Es ist allerdings nicht die Art von Bil- dern, an die man automatisch denkt, wenn man den Namen Playboy hört“, erklärt der Fotograf und NT-Berichterstatter. Für eine Reportage in der Dezember-Ausgabe über das 24- Stunden-Mofarennen am Barbaraberg steuerte er zwei Fotos bei.
„Ich war bei der dreitägigen Veran- staltung im August 2008 mehrmals vor Ort und drehte meine Runden auf dem Gelände“, erinnert sich Walter. Als er wieder einmal bei der Rennleitung vorbeischaute, um neueste Ergebnisse für seinen Pressebericht zu sammeln, fragten ihn die Verantwortlichen, ob sich denn die „Playboy“-Leute schon bei ihm gemeldet hätten.
Kein Team-Name
„Im ersten Moment dachte ich, das wäre wieder einmal der phantasie- volle Name eines startendes Teams“, so der Kastler. Deshalb fragte er auch erst einmal nach der Startnummer. Mit einem Schmunzeln wurde ihm daraufhin mitgeteilt, dass es sich um einen Redakteur vom „Playboy“-Magazin handle, der möglicherweise noch Bilder vom Rennen für seine Reportage brauche. „Drei Tage später meldete sich dann Klaus Mergel bei mir. Er hat in der aktuellen Ausgabe den Bericht verfasst“, berichtet Walter. Der „Playboy“-Mitarbeiter hatte in der Bildergalerie auf „www.oberpfalznetz.de“ verschiedene MotiveWalters vom Rennen gesehen und bat um die Überlassung von Bildern.
„Ende Oktober schrieb mir dann Fotochefin Parvin Nazemi, dass zwei Bilder von mir im Magazin abgedruckt werden“, so Hans Walter.
Doppelseite für ein Foto
Und die können sich in der aktuellen Ausgabe auch wirklich sehen lassen: Eines ist sogar als Aufmacher-Foto für den Artikel „Helden der Schnaps- glasklasse“ ausgewählt worden und nimmt eine Doppelseite ein. „Für mich ist das natürliche eine große Ehre und ein persönlicher Höhe- punkt in meinem Leben“, gesteht der junge Fotograf aus Kastl.
(Quelle: Der Neue Tag)